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Juli

Lebenskreislauf im Garten

In einer Handvoll guten Humusbodens gibt es weitaus mehr Lebewesenals Menschen auf derErde. Diese Bodenlebewesen zerlegen die organischen Stoffe, aus denen Tiere und Pflanzen bestehen wieder in Kohlendioxid, Wasser und Nährstoffe, die so einer neuen Pflanzengeneration als Nahrung dienen.
Das Bodenleben wird gebildet von einer komplexen Nahrungskette aus Bakterien, Pilzen und Algen, sowie auch größeren Tieren,  wie z.B. Regenwürmern. Die Kleinsttiere leisten einen wertvollen Beitrag zur Zersetzung des Bodens. Der Kot des Regenwurms hat bis zu viermal so viel Stickstoff und zwölfmal so viel Kalium wie die normale Erde! Die Erde aus den tieferen Erdschichten wird durch Regenwürmer beständig nach oben gefördert, die Durchmischung und Durchlüftung wirkt sich positiv auf das Wachstum der Pflanzen aus.
Mein Tipp:
Nach dem Abernten der Gemüsebeete ist es sinnvoll Gründünger wie z.B. Lupinen Phacelia oder Gelbsenf auszusähen, die mit ihren Wurzeln den Boden lockern und Stickstoff aus der Luft speichern. Nach dem Verblühen werden die Pflanzen untergegraben. So führt man wieder organische Substanz zu, die ihrerseits das Bodenleben fördert und den Humusanteil erhöht.

 

2.Die Erdbeere ist eine Nussfrucht…
Die kleinen gelben Samenkörner werden nämlich botanisch zu den Nüssen gezählt. Das aber nur am Rande, denn es kommt uns ja auf das rote schmackhaft Fruchtfleisch an. Nach Abschluss der Ernte ist es ratsam, das Laub der Erdbeerpflanzen abzuschneiden und zu vernichten oder im Hausmüll zu entsorgen. Nur das Herz bleibt stehen und darf nicht beschädigt werden. Altes Laub ist häufig von Pilzen befallen der Schnitt des Laubes unterbindet deren Ausbreitung. Der Sommer ist auch der richtige Zeitpunkt, mit reifem Kompost oder abgelagertem Pferdemist nachzudüngen. Die Erdbeeren haben durch die Fruchtbildung viele Nährstoffe verbraucht. Für die Anlage neuer Blütenknospen, die im Spätsommer bereits für das nächste Jahr ausgebildet werden brauchen die Pflanzen wieder Nachschub. Alle 2 Jahre sollten Sie neue Erdbeeren pflanzen, denn im 3. Standjahr lassen die Erträge stark nach.
Mein Tipp:
Ernten Sie die  Erdbeeren möglichst morgens, dann haben sie das beste Aroma.

Faule Geranien
Im Juni hat es ungewöhnlich häufig und stark geregnet. So wurde uns zwar das Gießen abgenommen, aber der Dauerregen hatte zum Teil auch negative Auswirkungen. Pflanzen mit großen und gefüllten Blüten, wie zum Beispiel viele Geranien- und Rosensorten leiden unter der Nässe. Die Blüten kleben aneinander, fallen in sich zusammen öder öffnen sich erst gar nicht und werden schließlich von einem grauen Schimmelpilz überzogen. Schneiden Sie die verblühten Blütenstände am Stielgrund ab. Auf den Blättern liegende, herabgerieselte Blütenblätter sollten Sie ebenfalls entfernen. Und keine Sorge: das Wetter wird garantiert wieder besser!
Mein Tipp:
Achten Sie darauf, dass die Pflanzen noch einmal zu düngen. Ein guter Dünger enthält neben Stickstoff auch viel Kalium. Das härtet Zellen und Triebe aus und vermindert somit die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten.

 

4.Rosenpflege im Sommer
Der erste, große Blütenflor der Rosen neigt sich dem Ende zu. öfterblühende Rosen sollten dann einen Sommerschnitt bekommen. Dabei wird Verblühtes ca. einen halben Zentimeter  über dem 1.- 3. voll ausgebildeten Laubblatt abgeschnitten. Schneiden Sie nicht zu kurz unter der Blüte, sonst bildet sich der neue Austrieb nur schwach aus. Die Triebstelle über der geschnitten wird, sollte nach außen zeigen, dann wird das Wuchsbild harmonischer.
Mein Tipp:
Die Rosen, wie auch andere Blühgehölze, brauchen jetzt unbedingt noch einmal Dünger. Zum einen für die Bildung des nächsten Blütenflors, zum anderen um ihre Abwehrkräfte gegenüber Pilzkrankheiten zu stärken. Sie kennen das je selbst, wer gestresst und ausgepowert ist, der wird auch schneller krank.

 

5. .Böden feucht halten
Lang anhaltende Trockenheit während der Sommermonate lässt Böden austrocknen; Gemüsepflanzen, Salate, aber auch ausgesäte Sommerblumen reagieren mit Wachstumsstillstand, bis hin zu hängenden Blättern. Das Wässern ist dann absolut notwendig, um Schlimmeres zu verhindern. Dabei sollte durchdringend und kräftig in den Morgenstunden beregnet werden, denn dann ist der Temperaturunterschied zwischen Boden und Gießwasser am geringsten. Das morgendliche Gießen Die beste Maßnahme gegen das Austrocknen ist das Abdecken des Bodens mit Mulchmaterial. Geeignet sind Rasenschnitt, Brennnessel Beinwellblätter.